20 Jahre Self-Checkout: NCR macht Selbstbedienungskassen intelligent

20 Jahre nach seiner ersten Installation einer Self-Checkout-Kasse bringt NCR künstliche Intelligenz und selbstlernende Funktionen auf die Systeme

 

Augsburg, 30. Januar 2018 – NCR, ein weltweit führender Anbieter von Omni-Channel-Lösungen, feiert das 20-jährige Jubiläum seiner ersten Self-Checkout-Installation und gibt einen Einblick in die Zukunft der Technologie, die mittlerweile auch in Deutschland langsam Fuß fasst. So verfügt die neueste Generation der NCR FastLane Self-Checkout über intelligente Bilderkennung, die Frischeprodukte wie Obst und Gemüse selbständig erkennt und dabei hilft, Etikettenschwindel vorzubeugen. NCR zeigt diese Technologie vom 27. Februar bis 1. März auf der EuroCIS in Düsseldorf an Stand A 04, Halle 10.

Self-Checkout hat sich in den letzten 20 Jahren enorm weiterentwickelt.

Ende Januar 1998 hat NCR in einem Geschäft in Kansas (USA) das erste Self-Checkout System installiert. Seitdem haben sich die Terminals auch im europäischen Einzelhandel zum wichtigsten Instrument entwickelt, um Warteschlangen an der Kasse zu reduzieren, insbesondere bei kleinen bis mittleren Einkäufen.

Die heutigen Self-Checkout-Terminals haben mit den Anfängen der Technologie nur noch wenig zu tun. Die ersten Systeme erinnerten an Geldautomaten und waren umständlich zu bedienen. Doch im Laufe der Jahre hat Self-Checkout im Einzelhandel eine ähnlich umwälzende Rolle eingenommen wie der Geldautomat in der Bankenwelt.

Die neueste Generation der NCR Self-Checkout-Systeme wurde für ihr Design ausgezeichnet.

Schon fünf Jahre nach der Installation der ersten Self-Checkout-Terminals war NCR Marktführer und hat diese Position bis heute verteidigt. NCR ist mit seinen Produkten weltweit in 39 Ländern vertreten und hat laut einer RBR-Studie aus dem Jahr 2017 einen Marktanteil von 73 Prozent.

„Unser Erfolg bei Self-Checkout basiert auf unserem Leitmotiv: Nicht die Technologie steht im Vordergrund, sondern die Frage, wie wir die Filialen unserer Kunden voranbringen können“, erklärt Stefan Clemens, Area Sales Leader für Deutschland, Österreich und Schweiz sowie Benelux Region bei NCR. „Seit 20 Jahren arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Produkte weiterzuentwickeln und die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern – mit dem Ziel, Verbrauchern das bestmögliche Einkaufserlebnis zu bieten.“

 

Künstliche Intelligenz verbessert die Nutzung und erhöht die Sicherheit

In der neuesten Generation seiner Self-Checkout-Systeme geht NCR zwei der gängigsten Kritikpunkte an der Technologie an: den vor allem im englischen Sprachraum berüchtigten „Unerwarteten Gegenstand in der Packstation“ (unexpected item in the bagging area) sowie die Betrugsprävention.

Der Scanner der Kasse erkennt Frischeprodukte wie Obst und Gemüse selbständig u nd schlägt die passende aus dem Sortiment des Händlers vor.

Dazu hat NCR die Bilderfassungsscanner der Kassen mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, die Produkte anhand bestimmter Attribute wie Farbe, Form und Größe klassifiziert. Bei Wiegeartikeln erkennt die Selbstbedienungskasse beispielsweise Äpfel anhand ihrer Farbe und bietet am Bildschirm automatisch passende Frischeprodukte aus dem Sortiment des Einzelhändlers an. So entfällt ein lästiges, manuelles Blättern im Produktkatalog und der Erfassungsvorgang für den Kunden wird wesentlich schneller. Das System ist selbstlernend und wird bei der Produkterkennung akkurater, je öfter es genutzt wird.

Diese Technologie beschleunigt den Scanvorgang, kann aber auch genutzt werden, um Etikettenschwindel vorzubeugen. Passen die Attribute eines Produkts nicht zu dem gescannten Barcode, so wird die Kassenaufsicht alarmiert und kann einschreiten. Damit lässt sich die aktuelle gewichtsbasierte Sicherheitstechnik langfristig durch intelligente Produkterkennung ersetzen, die sowohl die Nutzung vereinfacht als auch die Sicherheit erhöht. So wird der berüchtigte Warnhinweis zum „Unerwarteten Gegenstand in der Packstation“ bald der Vergangenheit angehören.

Starkes Marktwachstum – in Deutschland und weltweit

Wie das EHI Retail Institute in einer Markterhebung aus dem August 2017 dokumentiert, stehen deutschlandweit inzwischen in 488 Geschäften etwa 3.020 Self-Checkout-Systeme zur Verfügung – 65 Prozent mehr als noch zwei Jahre zuvor. In weiteren 41 Geschäften wird Self-Scanning angeboten (+ 64 Prozent). Für die kommenden Jahre rechnet das Institut mit anhaltend starkem Wachstum.

Diese Prognose deckt sich mit einer Studie des Marktforschungsunternehmens RBR zum internationalen Markt: Demnach werden Einzelhändler weltweit bis 2022 fast 400.000 Self-Checkout-Terminals in mehr als 60 Ländern installieren. Das entspräche einem Wachstum der weltweit installierten Basis um 53 Prozent seit 2016.

Weitere Informationen zur Geschichte der NCR Self-Checkouts finden Sie hier.

Kategorien: EuroCIS 2018, Retail & Hospitality

Veröffentlicht von Ortrud Wenzel am 30. Januar 2018 um 08:30 Uhr

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